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Hochwasserkatastrophe 2018

hochwasser 2018 01Das Wetter spielt verrückt, diesmal traf es das Gailtal sehr hart. Es wurden gewaltige Regenmengen vorausgesagt, bis über 600 Liter pro Quadratmeter. Durch diese sehr genauen Prophezeiungen konnten etliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Es wurde die Drau abgesenkt um nicht wieder einen Hochwasserschaden wie 2013 in Lavamünd zu erleben.

Diesmal sollte es aber den Oberkärntner Raum treffen. Der starke Regen der die Tage vor dem 29. Oktober 2018 fiel, wandelte die Gail in einen reißenden Strom um. Wetterexperten sagten genau voraus, dass sich die Lage am Sonntagabend noch einmal zuspitzen sollte. Am Montag war die Gail bereits an etlichen Stellen über die Ufer getreten. Das Lesachtal war mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten da dort ein Sturm wütete und etliche Murenabgänge die Straßen blockierten. In Treßdorf wurde die Gailbrücke weggerissen, in Rattendorf ist der Gaildamm gebrochen. Die Ortschaft Rattendorf wurde teilweise überschwemmt, die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz. Auch in Möderndorf wurde es knapp, die Ortschaft wurde evakuiert. Die Pegelhöchststände der Gail sollten aber erst in der Nacht von Montag auf Dienstag erreicht werden. Die Feuerwehren, Pioniere des Bundesheers und sonstige Helfer waren seit Tagen im Einsatz. Wärend im oberen Gailtal sich die Lage bereits entspannte und Regen nachließ, begann bei uns um unteren Abschnitt der Gail das große Bangen, ob die Dämme den gewaltigen Wassermassen standhalten können. In Vorderberg war das Überlaufbecken der Gail ziemlich voll und zur Dammkrone fehlten teilweise nur mehr 40 Zentimeter. In Feistritz war die Situation noch ernster da der Gailpegel bereits die Unterkante der Nötscher Gailbrücke erreicht hatte und zurückstaute. Die Brücke und der Gailtalzubringer wurden gesperrt. Die Gail brach auf der Höhe der Agip Tankstell über die Ufer. Gegen Abend entspannte sich die dramatische Sitauation aber und alles wendete sich zum Guten, die Pegelstände der Gail ließen nach. Am nächsten Morgen war alles überstanden und die Aufräumarbeiten konnten beginnen, wir wünschen allen Betroffenen viel Kraft und Glück und ein großes „Dankeschön“ allen Helfern.

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